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Aus dem Pressearchiv der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie (FET e.V.)
www.fet-ev.eu
2009/11/17 - Dinge, die die Welt nicht braucht
Wir haben uns angewöhnt, möglichst wenig Zeit mit der Essenszubereitung zu „verschwenden“ und vertrauen auf das „eingebaute Dienstmädchen“ in Dosen, Tüten und anderen Einwegverpackungen, das uns dabei hilft, komplette Hauptmahlzeiten in Minutenschnelle auf den Tisch zu bringen. Auf der Strecke geblieben ist dabei der eigentliche Sinn des Essens: es soll uns gesund erhalten, Energie geben und froh machen. Es führt kein Weg darum herum: Wer gesund bleiben will, muss wieder selber kochen.
Vieles, was wir in unseren Küchen nutzen, sind Dinge, die die Welt nicht braucht. Auf wenige gute Grundzutaten können wir dagegen nicht verzichten: Die selbstgemachte Gemüsebrühe z.B., die gänzlich ohne Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe auskommt. Diese Paste hält sich wegen ihres Salzgehaltes etwa ein Jahr lang im Kühlschrank, braucht nicht viel Zubereitungszeit, ist preisgünstiger, schmeckt besser als die gekaufte, macht als Würze von Mahlzeiten schneller satt und verführt nicht so sehr zum Weiteressen, wie das die industriellen Trockenwürzen tun:
700 g frisches Suppengemüse (das sind etwa eine Stange Porree, ein kleiner Sellerie mit einigen Blättern, zwei Möhren, eine kleine Petersilienwurzel) mit einer Handvoll frischer Petersilie und 100 g (Meer)Salz im Mixer zu einer groben Paste schreddern, in Schraubgläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich etwa ein Jahr. Für eine schnelle Tasse Brühe übergießt man einen gehäuften Teelöffel mit heißem Wasser. Für einen Liter Brühe braucht es einen gehäuften Esslöffel.
Worauf warten wir noch?
Redaktion: Marianne Reiß
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Teller statt Tonne: Arme Ritter & Co nicht mehr ganz frisch auf den Tisch
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oder im Medienshop des FET e.V.
Fachartikel:
Schattenblick (Diabetes Journal) DIABETES/1315: Lebensmittelkennzeichnung - Ist drin, was draufsteht?
www.schattenblick.de
EU.L.E.N-Spiegel 5-6/2010
S. 23 – 26: Erfahrungen aus der Diabetikerberatung (Marianne Reiß)
S. 27 – 33: Essen, trinken, feiern! (Udo Pollmer, Marianne Reiß)
PDF-Download EU.L.E.N-Spiegel 5-6/2010
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